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Mehr Leistung und Erfolg: Abbau von Innerbetrieblichen Reibungsverlusten

geschrieben von  Irene Mandolesi am Freitag, 08 Juli 2011

Stellen Sie sich vor, Ihre Mitarbeiter würden täglich 3 Stunden weniger arbeiten, als es der vereinbarte Arbeitsvertrag vorsieht. Das würden Sie vermutlich nicht lange akzeptieren! Was aber tun Sie, wenn die Mitarbeiter zwar anwesend sind und auch arbeiten, aber ihre Kräfte in innerbetriebliche Auseinandersetzungen investieren oder aufgrund von Demotivation lustlos vor sich hin werkeln oder aus Mangel an Orientierung völlig ineffizient sind? Das Ergebnis ist dasselbe, nur ist es viel schwieriger etwas dagegen zu unternehmen.

Erhebliche Teile der eingesetzten Energie und Zeit gehen in vielen Betrieben durch Reibungsverluste verloren. Das vorhandene Leistungspotential kommt nicht voll zur Wirkung. In vielen Betrieben sind alle Prozesse optimiert – außer der Art, wie im Unternehmen miteinander umgegangen wird. Um innerbetriebliche Reibungsverluste abzubauen, sind folgende drei Dinge ausschlaggebend:

  1. Eine sorgfältige Situationsanalyse, die klärt, an welchen Stellen des Betriebes Reibungsverluste bestehen.
  2. Eine klug gewählte Veränderungsstrategie, welche die Mitarbeiter in den Abbau der Reibungsverluste miteinbezieht und wo erforderlich, nicht nur Strukturen verändert, sondern auch das Bewusstsein und das Verhalten.
  3. Die Entschlossenheit des Unternehmers oder der Geschäftsführung, den Abbau von Reibungsverlusten trotz mancher Vorbehalte und Widerstände voranzutreiben und zu nachprüfbaren Ergebnissen zu führen. Überlegen Sie mal, ob auch Sie mehr Leistung und Erfolg durch den Abbau von innerbetrieblichen Auseinandersetzungen erzielen können?!
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Kategorie » Beziehungen
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von Irene Mandolesi

Kommentare

1 Kommentar

  • Armin Höllrigl

    Guten Tag Frau Mandolesi, sie sprechen mit diesem Topic mit Sicherheit eines der Kernprobleme der Personalwirtschaft in der heutigen schnelllebigen Zeit an. Die große Schwierigkeit finde ich dabei, dass jene Mitarbeiter, welche bereits einen Vertrauensbruch hinter sich haben bzw. deren Motivation schon seit längerem verloren haben nur noch schwer umzustimmen sind bzw. das Wiederaufbauen dieses Vertrauens sehr lange dauern würde. Wenn man ein Auge auf die aktuele Gallup Studie wirft, sieht man, dass über 80% der Befragten keine bis wenig emotionale Bindung zum Arbeitgeber haben und bereits 23% davon innerlich gekündigt haben, dann sind die schon Werte, welche einen aufhorchen lassen, denn der Großteil dieser 80% gehören sicherlich in die von ihnen genannte Gruppe, welche nur noch sehr ineffizient arbeiten. Auch ich bin der Meinung, dass Unternehmer viel mehr auf diese Thematik eingehen müssen. Was jedoch erschwerend hinzukommt ist, dass viele dieser Themen nur schwer in Zahlen erfassbar sind und somit oft auch nicht akzeptiert werden. Trotzdem finde ich es sehr wichtig, das dieses Thema angesprochen und von diversen Unternehmen auch vertieft werden. liebe Grüße ARMIN HÖLLRIGL

    Armin Höllrigl | Samstag, 24 August 2013 15:42

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